Archive for September, 2007

Agenda geändert

Friday, September 28th, 2007

Die Agenda ist tot, lang lebe die Agenda: Zieht euch einfach den Link rein zur Rechten, das aktuelle Jahresprogramm als PDF erwartet euch. Der Google-Kalender ist heute Nacht gestorben, und wahrscheinlich wird nur einer (me myself and i) dem Teil ein bischen nachweinen.
Let caveman have his age. ;-)

nigth-fly-camp 2007

Tuesday, September 25th, 2007

Am Freitagabend trafen sich die ersten Mitglieder zum Bräteln auf dem Bözingenberg. Housi hatte bereits ein grosses Festzelt aufgestellt. Als Sacha und ich gegen 20:30 Uhr dort eintrafen, war das Fest bereits im Gang. Alle waren zufrieden und assen ihr Stück Fleisch und Salat usw.Am späteren Abend wurde es immer zugiger und sogar kalt. Nach einem feinen Café brachen einer nach dem anderen auf um sich zu Hause im warmen Kämmerlein zur Ruhe zu betten. Obwohl wir unseren kleinen Wohnwagen soweit schon installiert hatten, gingen auch wir heim.

Nach einem feinen Frühstück zu Hause, waren Sacha und ich um 11:30 Uhr wieder auf dem Berg und wenn wir es nicht selber allen erzählt hätten, würden alle glauben, wir hätten auf dem Parkplatz in unserem Schneckenhaus geschlafen… Bald trafen auch schon die ersten Piloten und Nichtpilotinnen auf. Leider war das Wetter wegen dem Wind nicht wirklich flugig und so sassen wir alle gemütlich bei Café und Kuchen zusammen. Gemeinsam gingen wir zur Rampe, wo Housi noch einige interessante Dinge eingelagert hat – und nun wissen wir endlich wo der Schlüssel ist… jä… Franz fand die Gelegenheit günstig und so wurde ganz spontan zu Spaten und Pickel gegriffen und an der Rampe gefeilt.

DER FESTPLATZ

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Je später der Abend um so mehr der Gäste (zwischen 20 und 25 Personen). Der letzte Ankömmling brachte uns die frohe Nachricht: Hula hat das B-Brevet bestanden – Gratulation und weiter so……. bis A !
 

Der Grill wurde „angeworfen“ und viel Feines fand darauf Platz. Mitdenkende Pilotenfrauen haben allerhand für ALLE auf den Berg getragen – Vielen Dank an dieser Stelle. Nun folgte der scheinbar obligatorische Finnenkerzenbrand – bei welchem auch nicht mehr sooo junge Jungs grossen Gefallen fanden, bis wir ihnen die Pumpe weggenommen haben. Die stärkeren von diesen Jungs haben noch zusätzlich Holz dazu getragen und so nahm das Feuer einen gigantischen Verlauf – leider, muss ich sagen, kannte niemand das Lied „durch’s Oberland uf und ….“ schade schade schade. Das werden wir noch üben müssen. 

Diese Nacht haben einige auf dem Bözingenberg geschlafen und alle freuten sich auf einen feinen Z’morge mit Milch frisch ab Kuh und Gipfeli, die leider niemand brachte.  

Aber jetzt ging es los.

EINWEIHUNG DER RAMPE DURCH HOUSI 

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Da flog er nun davon, am 2. September 2007 hat Hans Nydegger den ersten (uns bekannten) Flug von der neuen Deltarampe gemacht. Die Rampe hat den Test mit Bravur bestanden und Housi hat einen schönen langen Flug genossen.

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Natürlich haben auch noch andere Piloten abgehoben.

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Zum Abschluss des Wochenendes wurde nochmals gegrillt und gemütlich zusammen gesessen. Der ganze Anlass wurde von Housi Nydegger und seinen Helfern vorbildlich organisiert und alle Teilnehmer gingen zufieden und satt nach Hause. Vielen Dank für deinen grossen Einsatz.

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Auch dieses Jahr wurde in der Nacht nicht Gleitschirm geflogen – nur einer flog vom Stuhl… ?

Vielen Dank für eure Gastfreundschaft            Rita Enezian

Leute auf Lack und in Leder

Wednesday, September 19th, 2007

Alle die denken jetzt folgt eine heisse Story über Tierhaut ohne was drunter, muss ich leider enttäuschen – Obwohl die Hintergedanken vielleicht für den Einen oder Anderen auch ganz nett sein könnten, geht’s im folgenden Bericht zwar auch um unter etwas was unter dem Leder steckt, aber das sind mehr die heissen Öfen auf denen sich der DGCB am letzten Wochenende durch die Landschaft bewegt hat… - Sandy, ein ganz rassiges Mädel (aber schon vergeben) hat uns nämlich einen Bericht über die DGCB-Töff-Tour geschickt…

- Lest selber die nachfolgende Story - right here :   toffausflug_dgcb_160907.pdf

Präsi

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Töff – Tour 2007

Friday, September 14th, 2007

Gar nicht so einfach den Überblick zu behalten mit diesen zahlreichen Aktivitäten die der Delta- & Gleitschirmclub Biel so bietet – nicht wahr ? So kann es auch mal passieren dass sie Terminkollisionen ergeben. Die traditionelle Töff-Tour und der Clubausflug waren unglücklicherweise auf das gleiche Datum fixiert. Spontan haben wir uns aber entschieden die Töff-Tour samt dem Besuch der Fischzucht in La Heutte um eine Woche zu verschieben. Leider wurde dies aber durch einen Faux-pas des Präsis nicht korrekt kommuniziert – SORRY !! – Für die welche dadurch zu Schaden gekommenen sind, spendiert el presidente aber gerne ein Glas Wein  zum Fisch…

Hier nochmal die korrigierte Einladung :  einladung-toff-tour-07.pdf

Präsi 

Petit Boujean lockt zum Herbstflug

Sunday, September 2nd, 2007

Die Wetterprognosen lassen keinen Niesenflug zu, also sage ich meinem Passagier schon gestern Abend ab. Insgeheim denke ich mir, dass eine Nordlage wohl eher eine seltene Gelegenheit sein könnte, wieder mal ein bischen Flachland zu fliegen. Abend, Morgen, ein neuer Tag und ich gehe mittags ins Moos. Niemand da, alle schon (oder noch) oben, also den Turbo befeuert und rauf.

Das klassische Bild, als ich den Startplatz erreiche: Alle Hühner (mit 1 Ausnahme alte Männer des DGCB, das einzige Huhn notabene deutlich als bestaussehend herausstechend) sitzen auf der Stange aka Granitsteine. Erwartet wird mit grosser Spannung der Start von Rampen-Housi mit seinem turmlosen Delta – ja himü plütter, es gibt sie noch! (die Deltisten, Anm. des Ketzers)

Nun, nachdem Housi seinen Start cool durchzieht, werde ich wieder mal wie immer brutal angefeilt. Nur böse Zungen werden jetzt behaupten, es läge an mir, der ich doch immer zurückhaltend und scheu bin! Mein Gurtzeug sehe noch neu aus, ob ich wisse wie das Gas montiert wird, etc etc. Isa die nette legt mir den Schirm aus und will in der Luft dann mitfliegen: ja kes problem. Ich starte, drehe auf, und warte auf Isa… mais Madame ne vient pas! Später sehe ich sie dann, irgendwo rumgurknen, eigene Pläne verfolgend. Ok für mich, so vergeht die nächste Stunde mit Gurtzeug einfliegen, angasen, Beinstrecker testen trälälä.

Die Basis ist nicht hoch, bei 1550 nebelt es um meine Nase. Bartgeier und alte Ketzer scheinen die Wolkenabstände nicht so richtig begreifen zu wollen, item, ich enteile mit dem Gas, das übrigens super eingestellt ist. Ein erster Versuch Richtung Dotzigen zu dampfen, wird knapp über Orpund verworfen – es trägt noch nicht. Also gurke ich zurück, sehe am Landeplatz schon ein paar zusammenlegen und versuche, nochmals Höhe am Bärgli zu machen. Alles im Schatten. Dann doch noch ein Pfupf, wieder rauf bis zur (erlaubten) Nebelgrenze und dann halte ich Ausschau. Ja, die Wolken kommen langsam, mit Winterzeit ist der Sonnenstand auch ok, also nochmals raus.

Direttissima nach Studen, dort mit 800 müM ein Telefon an den Bekannten, den ich schon sehen kann im Garten: “Ja, wir haben Bier, kannst kommen.” Piiieeep, piiiieeep. Naja, einmal drehen liegt noch drin. 0.5 während Minuten, 1.0 während Minuten, Geduld bringt Rosen (von Pfenni gelernt vor zig Jahren), pipipipip, und am Schluss mit 5.0 mit Volldampf auf 1800, Nase schon wieder fast grau, anspiralen, vollgasen, flachländeln fägt. Kappelen mit Akro-Motörler schön umflogen, und auch sonst die Augen offen – see and avoid.

Rufe zuhause an, dass ich gleich Programm fliegen werde über unserem Balkon. Noch ein paar Bilder schiessen vom schönen Sugar City, diese Handies sind praktisch. Die Kinder springen raus und ich höre sie von hoch oben rufen. Natürlich lasse ich nichts anbrennen, und meine Nachbarin meinte, ihr sei vom zusehen schlecht geworden. Naja, wenn der Schirm dem Boden näher ist als der Pilot…

Ein geiler Flug, und es wäre fast überall noch gut gestiegen – aber einmal muss Schluss sein, denn der Grill beim Schwager wartete ja auch schon. Ein schöner Sonntag.

ändu
SugarCity

PS: Ja, es ist mein zweiter Beitrag heute, ein Anfall, denn des Ketzers Credo ist “Tree huggers and ocean lovers do it electronically.”

Was ex-Sekretäre so treiben, während der Delta verstaubt

Sunday, September 2nd, 2007

Es war vor ca. 400 Jahren, als ich im Bözingenmoos zufällig vorbeifuhr. Das Land war noch weit, und Deltas konnten noch anständig reinlanden. Genau einen söttigen sah ich nämlich, und dann ging ich später nach meinem Raid over TopD mal schauen. Am Boden sitzend traf ich René und fragte: “Wer bist du, und was machst du hier?” “Ich bin René, warte auf eine Mitfahrgelegenheit nach oben und fliege Delta.” meinte er. Logo, dass ich ihn gleich rauffuhr. Unterwegs ‘verkaufte’ er mir gleich die Mitgliedschaft im DGCB undsoweiter undsofort, ich bin ja auch leicht rumzukriegen.

Fast 2 Dekaden, ein paar Hochleister und manche Bergfahrt später treffe ich dann zufällig (wie immer) René wieder, und zwar am Mechiuche-Märit: funky funky!
René beim Jazzen

  • Hat der irgendwann das Vario gegen das Mundstück getauscht?
  • Ist das jetzt die Beschäftigung der Delta-Mannen, die über unsere neue Startrampe jucken sollten?
  • Sollten wir besser ein Open-Air Konzert dieser absolut geilen Band auf unsere riesige Rampe verlegen, so als Alternativ-Nutzung quasi, anstatt auf die Heerscharen von Deltisten zu warten?

Fragen über Fragen… Na jedenfalls kann ich nur sagen, dass diese Band super spielte, und der Saxofönler, der war schon früher Klasse und bleibt es auch. :-)

ändu