Author Archive

Mittwoch: Ich schreibe ein SMS ins Oberland.

“Do + fr wären juratage und bei euch fön! Nur damit es nicht heisst, ich hätte nichts gesagt! :-)”

Daraufhin fliege ich am Donnerstag allein am Böz, die Bise verbläst alles, auch die Weissensteiner und Obere Wengier (runter nach Frinvillier einen sogar). Na gut, die Oberländer schrieben denn auch:

“Also morn muesino wärche”

Das war allemal schlauer. Dann Donnerstag Abend:

“E wie nätt vu dier! Mir si parat zum cho, mi ghöhrt vunang…”

Freitag Morgen:

“Yverdon ouest 10h, see your mails!”

Kurz darauf:

“9 uhr bern allmend! Bus:-D”

Schliesslich sind wir alle um 10 im Grauholz, und ändu goes Maubourget. Falls sich jemand fragt, ob es dort schön ist: JA.

geiler Startplatz, Beiz obendrancreme starteso gseht's us

Es war ein supergeiler Tag mit guete giele, schnell organisiert und verdammt lässig. Dort fährt auch eine Navette alle Stunde, einfacher geht es nicht.

Am Samstag musste ein Trampolin herhalten, um Höhenflüge zu machen – auch nicht schlecht.

Montag war der Böz ganz lustig, vorallem wenn man über dem Landeplatz kreisen kann – 40m ab Boden gingen ein paar Pfüpfli ab, fein und lustig und alleweil eine Herausforderung. Hulanen flog weiter, der hatte aber auch sicher die Bartgeier-Söcken an und war schlechter rasiert als ich (wie immer), somit hatte er thermische Vorteile.

Tja, Freunde des freien Flugs, wer sich nun fragt: War denn ein Hammertag auszumachen? Well, die Antwort ist:

JA, heute Dienstag war’s.

Ich machte einen kleinen Biplace am Weissenstein (1.5 h) über Mittag, aber alle mit Schirm und warmen Socken sind heute losgebrettert wie die Formel 1. Rauf und runter unter die Strasse und Vollgas, es war eine Freude! Zuerst leicht stabil, dann labiler, dann ZACK und voll Hammer rauf. Flexible Arbeitszeit sei Dank. :-)

happy landing

ändu

Comments No Comments »

Tja Freunde des freien Fliegens, da stöberte ich also so durch meine mittlerweile grosse Sammlung von Biudli, und da fand sich auch eines, als Cöneli noch nicht im Liegesitzli rumgedüst ist:

Ich erinnere mich noch genau, was sie damals rief: “Chumm iich stig dr uf d’chappe!” Natürlich musste ich sie sofort auskurbeln und meinen Sandalensand über sie rieseln lassen – heute wäre das wohl nicht mehr so einfach, aber immer noch möglich. ;-)

Da der Sommer ja am laufen ist und ihr viele Berichte schreiben werdet in diesem, dem coolen Web des DGCB, muss ich keine weiteren Beweisstücke hervorkramen und in gewohnter Manier präzise kommentieren. Ausser vielleicht ich sehe da zuwenig Anstrengung, ja dann wird sich noch die eine oder andere Geschichte finden lassen, also zack  in die Tasten gegriffen!

ändu

Comments No Comments »

Ihr erinnert euch sicher an meinen 3*-Höck über IT-Sicherheit. Nun, ich sagte es den Windows Benutzern schon damals: JEDER ist gebucht, ein Opfer zu werden. Solange die Menschen immer auf jeden Quatsch draufklicken und sich weigern, ihre eMails digital zu signieren, wie sie dies mit einem Papierbrief immer tun würden, solange wird es solchen Ärger geben. Und die Grenzen sind noch lange nicht ausgereizt, wie dieser Artikel (in Englisch) wunderbar erklärt. Somit bleibt mir nur ein kleiner Hinweis am Rand:

Schon mal an Linux gedacht? Ich weiss, ich bin ein Idealist…

ändu

Comments No Comments »

Die Wetterprognosen lassen keinen Niesenflug zu, also sage ich meinem Passagier schon gestern Abend ab. Insgeheim denke ich mir, dass eine Nordlage wohl eher eine seltene Gelegenheit sein könnte, wieder mal ein bischen Flachland zu fliegen. Abend, Morgen, ein neuer Tag und ich gehe mittags ins Moos. Niemand da, alle schon (oder noch) oben, also den Turbo befeuert und rauf.

Das klassische Bild, als ich den Startplatz erreiche: Alle Hühner (mit 1 Ausnahme alte Männer des DGCB, das einzige Huhn notabene deutlich als bestaussehend herausstechend) sitzen auf der Stange aka Granitsteine. Erwartet wird mit grosser Spannung der Start von Rampen-Housi mit seinem turmlosen Delta – ja himü plütter, es gibt sie noch! (die Deltisten, Anm. des Ketzers)

Nun, nachdem Housi seinen Start cool durchzieht, werde ich wieder mal wie immer brutal angefeilt. Nur böse Zungen werden jetzt behaupten, es läge an mir, der ich doch immer zurückhaltend und scheu bin! Mein Gurtzeug sehe noch neu aus, ob ich wisse wie das Gas montiert wird, etc etc. Isa die nette legt mir den Schirm aus und will in der Luft dann mitfliegen: ja kes problem. Ich starte, drehe auf, und warte auf Isa… mais Madame ne vient pas! Später sehe ich sie dann, irgendwo rumgurknen, eigene Pläne verfolgend. Ok für mich, so vergeht die nächste Stunde mit Gurtzeug einfliegen, angasen, Beinstrecker testen trälälä.

Die Basis ist nicht hoch, bei 1550 nebelt es um meine Nase. Bartgeier und alte Ketzer scheinen die Wolkenabstände nicht so richtig begreifen zu wollen, item, ich enteile mit dem Gas, das übrigens super eingestellt ist. Ein erster Versuch Richtung Dotzigen zu dampfen, wird knapp über Orpund verworfen – es trägt noch nicht. Also gurke ich zurück, sehe am Landeplatz schon ein paar zusammenlegen und versuche, nochmals Höhe am Bärgli zu machen. Alles im Schatten. Dann doch noch ein Pfupf, wieder rauf bis zur (erlaubten) Nebelgrenze und dann halte ich Ausschau. Ja, die Wolken kommen langsam, mit Winterzeit ist der Sonnenstand auch ok, also nochmals raus.

Direttissima nach Studen, dort mit 800 müM ein Telefon an den Bekannten, den ich schon sehen kann im Garten: “Ja, wir haben Bier, kannst kommen.” Piiieeep, piiiieeep. Naja, einmal drehen liegt noch drin. 0.5 während Minuten, 1.0 während Minuten, Geduld bringt Rosen (von Pfenni gelernt vor zig Jahren), pipipipip, und am Schluss mit 5.0 mit Volldampf auf 1800, Nase schon wieder fast grau, anspiralen, vollgasen, flachländeln fägt. Kappelen mit Akro-Motörler schön umflogen, und auch sonst die Augen offen – see and avoid.

Rufe zuhause an, dass ich gleich Programm fliegen werde über unserem Balkon. Noch ein paar Bilder schiessen vom schönen Sugar City, diese Handies sind praktisch. Die Kinder springen raus und ich höre sie von hoch oben rufen. Natürlich lasse ich nichts anbrennen, und meine Nachbarin meinte, ihr sei vom zusehen schlecht geworden. Naja, wenn der Schirm dem Boden näher ist als der Pilot…

Ein geiler Flug, und es wäre fast überall noch gut gestiegen – aber einmal muss Schluss sein, denn der Grill beim Schwager wartete ja auch schon. Ein schöner Sonntag.

ändu
SugarCity

PS: Ja, es ist mein zweiter Beitrag heute, ein Anfall, denn des Ketzers Credo ist “Tree huggers and ocean lovers do it electronically.”

Comments No Comments »

Es war vor ca. 400 Jahren, als ich im Bözingenmoos zufällig vorbeifuhr. Das Land war noch weit, und Deltas konnten noch anständig reinlanden. Genau einen söttigen sah ich nämlich, und dann ging ich später nach meinem Raid over TopD mal schauen. Am Boden sitzend traf ich René und fragte: “Wer bist du, und was machst du hier?” “Ich bin René, warte auf eine Mitfahrgelegenheit nach oben und fliege Delta.” meinte er. Logo, dass ich ihn gleich rauffuhr. Unterwegs ‘verkaufte’ er mir gleich die Mitgliedschaft im DGCB undsoweiter undsofort, ich bin ja auch leicht rumzukriegen.

Fast 2 Dekaden, ein paar Hochleister und manche Bergfahrt später treffe ich dann zufällig (wie immer) René wieder, und zwar am Mechiuche-Märit: funky funky!
René beim Jazzen

  • Hat der irgendwann das Vario gegen das Mundstück getauscht?
  • Ist das jetzt die Beschäftigung der Delta-Mannen, die über unsere neue Startrampe jucken sollten?
  • Sollten wir besser ein Open-Air Konzert dieser absolut geilen Band auf unsere riesige Rampe verlegen, so als Alternativ-Nutzung quasi, anstatt auf die Heerscharen von Deltisten zu warten?

Fragen über Fragen… Na jedenfalls kann ich nur sagen, dass diese Band super spielte, und der Saxofönler, der war schon früher Klasse und bleibt es auch. :-)

ändu

Comments No Comments »